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Die Kraft des
Betens Liebe Leserinnen
und Leser,
liebe Besucher der einfach-beten.de!
Hiobsbotschaften über
Naturkatastrophen und widermenschliches Verhalten häufen sich. Kaum mag man
die Nachrichten einschalten. Sind wir - ist der einzelne Mensch - diesen
dunklen Kräften hilflos und machtlos ausgeliefert? Kann Beten etwas
bewirken? Was ist Beten überhaupt?
Viele Menschen erinnert das Wort
Beten an einen Zwang, der ihnen von Außen auferlegt wurde. Sie
berichten von nichtssagender und nichtsbringender Routine, die nur Zeit
verschwendet habe. Sie wurden durch diesen Zwang daran gehindert, zu
erfahren, welch eine lebensverändernde - ja, weltverändernde - Kraft das
Beten in sich birgt, wenn es aus einer lebenswahrhaftigen inneren Haltung
kommt und richtig angewandt wird. Man müsste das Wort Beten wieder
auf den eigentlichen Sinn zurückführen und es entsprechend praktizieren. Nur
dann können wir diesem bedeutendsten Vorgang des Menschen in der Berührung
mit seinem Ursprung näherkommen und gerechter werden; nur dann könnte es uns
den Zustand schenken, nach dem wir uns alle sehnen. |
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Vielleicht finden wir einen
leichten und einsehbaren Zugang, wenn wir das Beten verstehen und ausüben
als.
- Stillwerden vor Gott
- Gutsein zu uns, zu anderen
Menschen, den Tieren und der gesamten Schöpfung
- Hingabe an die Kraft, die uns
erschaffen hat, verantwortet und trägt
- Entspannen inmitten des
Angespannt- und Gefordertseins
- Abgeben alter Eindrücke im
Nichttun und sich Öffnen
- ein Schöpfen aus der Quelle
- Atemholen der Seele
- Transparent werden lassen des
Geistes Gottes
- Mithelfen, das Gleichgewicht
in der Natur wieder herzustellen
- Stellvertretendes Bitten für
diejenigen, die Fehler machen und keine Einsicht haben
Nennen wir das Gesagte
einfaches Beten - ein indiviudell praktiziertes Beten, das sich nicht
nur durch Gebetsworte oder ein direktes Ausrichten auf Gott, sondern auch
durch ein Engagement für alles, was uns umgibt und erwartet, ausdrücken
kann. Es ist wichtig, mehr und mehr in Einklang mit den Naturgesetzen zu
kommen, aus der Mitte heraus zu leben und immer wieder den Willen Gottes an
uns geschehen zu lassen. Wenn wir zu uns selbst finden und damit in die Nähe
des Schöpfers gelangen, den liebenden Urgrund allen Seins, empfangen wir
heilende Kräfte, die wir denen weiterschenken, die sie am nötigsten
brauchen.

Naturkatastrophen, Seuchen,
Radikalismus, brutale Gewalt, Hass, Machthunger und Egoismus greifen um
sich, zerstören, quälen und töten Millionen von Menschen. Die
Lebensgrundlagen unserer Kinder und Enkel sind nicht nur in Frage zu
stellen, sondern in vielen Bereichen bereits konkret angegriffen. Aus den
täglichen Berichten der Medien müssen wir erfahren, in welch katastrophalem
Zustand sich teils die äußere und auch die innere Welt vieler Menschen
befindet.
Natürlich gilt es praktisch
anzufassen, wo es eben möglich ist. Doch fühlen wir uns in vielen Bereichen
ohnmächtig und machtlos. Dies ist aber nur scheinbar so. Wir können zur
Gesundung der gestörten Schöpfungsordnung durch unser Gebet - welche
individuelle Ausrichtung und Ausprägung es auch immer hat - einen
wesentlichen Beitrag leisten.
Nehmen wir das Angebot des
Schöpfers an, so hilft es uns, nicht nur Kraft zu bekommen, um eigene
schwere Zeiten zu überstehen, sondern auch zum Heil anderer Geschöpfe und
der Umwelt beizutragen. Durch die Hingabe im Gebet können Aggressionen und
die damit verbundenen Gefahren abgebaut werden; unser Gut-Sein wird auf
alles einen unauslöschbaren Einfluss haben und oft sogar kosmische Störungen
neutralisieren. Kann es da noch eine Frage sein, auf die liebende Einladung
des Schöpfers zum Gebet einzugehen?

Nehmen wir uns täglich etwas
Zeit, in der wir uns zurücknehmen und Ihm den Vorrang geben. Schenken wir
Ihm durch unser inneres Gebet Zuwendung, so dass Er durch uns hindurch in
die Welt und damit zu anderen ausstrahlen kann.
Wir wissen um unsere große
Verantwortung und die Mittel, die wir zum Heil und zur Heilung unserer
Selbst, anderer Menschen, der Tiere und der gesamten Schöpfung einsetzen
können und müssen. Wenn wir still sind - auch in unserem Inneren durch die
Übung des Gebetes - werden wir den Schrei der geknechteten und leidenden
Geschöpfe hören. Je mehr wir Einsicht in Seins- und Schöpfungszusammenhänge
gewinnen, desto bewusster wird uns der Einfluss, den wir ausüben bzw. zum
Besseren der Welt ausüben können.

- Mitten im Gewässer und in den
Stürmen dieser Welt hast du die Möglichkeit, festes Land in dir und damit
inneren Frieden zu finden.
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- Du, Gott, weißt, wie viel für
mich
an diesem Frieden gelegen ist.
Gib mir die Einsicht und das Verlangen,
ihn immer wieder aufs Neue zu suchen.
Bewirke, dass alle deinen Frieden
in ihrem Herzen tragen
und lass nicht zu, dass wir ihn wieder verlieren.
Sei bei uns und führe uns dorthin,
wo der wahre Friede niemals endet.
Doch schenke uns auch dann die Ruhe
und den Frieden,
wenn wir vorübergehend das Kreuz tragen müssen,
um es zu überwinden.
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Peter Dyckhoff
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